News | 07.02.18
Masterthesis zur Quartiersentwicklung Köln Mülheim-Süd

Im Sommersemester 2017 konnten Studierende der der Fakultät Bauingenieurwesen/Architektur an der HTW Dresden als ein Thema zur Erlangung ihres Abschlusses eigene Konzepte und Entwürfe für die Konversion einer Industriebrache in Köln entwickeln. Die Aufgabe am Lehrstuhl von Prof. Angela Mensing-de Jong lautete, im Rahmen einer Masterthesis das brachliegende Industriegebiete Köln Mülheim-Süd neu zu planen. Nach einer Präsentation an der Hochschule wurden die entstandenen Arbeiten und Konzepte jetzt auf unserer Homepage veröffentlicht.

 

 
Auf dem brachliegenden ehemaligen Industrieareal soll ein neuer Stadtteil entstehen

 

Das Areal, auf dem sich einst die Fabriken des Konzerns Klöckner-Humboldt-Deutz mit Arbeitsplätzen für mehr als 30.000 Menschen befanden, wird zurzeit auf Grundlage eines 2013 durchgeführten Werkstadtverfahrens entwickelt. Auf dieser Basis entsteht demnächst auf einem Teilstück des Geländes das Quartier COLOGNEO I der CG Gruppe.

 

 
Hochbau: Perspektive Innenhof (Max Tuchscheerer)

 

Bereits heute ist das Gebiet Hotspot für Kreative, Designer und Musiker und auch in Zukunft soll das Viertel eine Mischung verschiedener Wohnkonzepte, Raum für Kultur und Kunst aber auch für Unternehmen aus dem Startup-, IT- und Kreativbereich bieten. Die angehenden Architekten hatten die Aufgabe, ein gut funktionierendes Quartier zu entwerfen, wobei die Schwerpunkte auf der Ausarbeitung eines Städtebauentwurfes und eines Hochbauentwurfes lagen.

 

 
Entwicklung ehemaliger Werkshallen zu Sportstätten (Reni Raschke, Léa Lépine, Christiane Rau)

 

„Für uns war die Zusammenarbeit mit den Architekturstudenten eine willkommene Möglichkeit, gewonnene Erkenntnisse noch einmal zu überprüfen und andere Perspektiven bei den geplanten Bauprojekten zu gewinnen“, so Birgit Schafranitz, Niederlassungsleiterin Köln. Sie verantwortet das Projekt COLOGNEO I als Leiterin Projektentwicklung und kennt die Entwicklungen, die das Gelände genommen hat und noch nimmt. Neben einer Auftaktveranstaltung mit Vor-Ort-Begehung und Besichtigung mit den Studierenden nahm Frau Schafranitz an mehreren Kolloquien der Hochschule in Dresden teil. Die langjährige Zusammenarbeit mit Frau Prof. Mensing-de Jong bot so für die angehenden Architekten ebenso wie für die CG Gruppe neue Perspektiven für das Entwicklungsgebiet. Mit den Abschlussarbeiten entstanden unterschiedliche individuelle Interpretationen der städtebaulichen Vorgaben, darunter interessante Umnutzungskonzepte alter Bestandsgebäude für Sport, Kultur und Freizeitaktivitäten sowie moderne Neubebauung mit Wohnraumnutzung für verschiedene Zielgruppen.

Die einzelnen Arbeiten wurden jetzt auf unseren Internetseiten vorgestellt. Einen detaillierten Einblick erhalten Sie unter folgendem Link:

 

Masterthesis zur Quartiersentwicklung Köln Mülheim-Süd