Ende des 18. Jahrhunderts wurde im Süden von Köln-Mülheim deutsche Industriegeschichte geschrieben. Längst sind die ehemals ansässigen Werke stillgelegt. Das zentrale Gelände, auf dem einst zehntausende Menschen in Weltkonzernen wie Klöckner-Humboldt-Deutz Motoren, Maschinen und Industrieanlagen fertigten, lag bis vor Kurzem noch weitgehend brach. Nun werden die Flächen in mehreren Abschnitten zu einem lebendigen Quartier umgewandelt. Im Zuge dieser Revitalisierung innerstädtischer Flächen entwickelt die CG GRUPPE derzeit in Köln-Mülheim das großflächige Quartier COLOGNEO entlang der Deutz-Mülheimer Straße nahe der Messe und des Hafens. Das bereits gestartete Projekt besteht aus insgesamt drei Arealen:

COLOGNEO I

Das Gelände im Süden des Areals ist von allen drei Teilprojekten am weitesten in der Entwicklung fortgeschritten. Dort werden über 480 Wohnungen, dazu Büros und Flächen für Start-up-Unternehmen, ein Nahversorgungszentrum und Gastronomie entstehen. Die Bahnbögen werden für gewerbliche Zwecke erschlossen, für die bereits fertiggestellte Kita wurde die „Villa Charlier“ mit einem Ergänzungsbau versehen. Auch Beherbergungsbetriebe ergänzen die Revitalisierung und Umnutzung der ehemaligen Industrieflächen. So ist in dem „Eckigen Rundbau“ als ehemaligen Magazingebäude ein Hostel vorgesehen sowie die Nutzungsart Hotel neben Büros für Neubauten im nördlichen Teil. An den historischen Waggonhallen, in denen Eisenbahnen und die Wuppertaler Schwebebahn hergestellt wurde, schließt sich ein Parkhaus an. Grüne Dächer sowie eigene Photovoltaik- und Geothermie-Anlagen erfüllen hohe ökologische Ansprüche.

COLOGNEO II

Die Quartiersentwicklung COLOGNEO II wird die Stadt Köln im Mülheimer Süden um ein weiteres Mosaikstück moderner Industrieflächen-Konversion bereichern. Die anstehende Entwicklung ist eine Fortschreibung des Quartiers, das mit COLOGNEO I auf der anderen Seite der ICE-Trasse seinen Anfang nimmt. Direkt gegenüber entsteht am Mülheimer Hafen ein urbanes Stadtquartier mit einem Mix aus Wohn- und Gewerbenutzung (Büro- und Einzelhandelsflächen). Auf dem Grundstück ist eine Neubebauung mit insgesamt vier Baukörpern geplant. Ein Hochhaus mit bis zu 27 Geschossen entsteht als Landmarke an der Zoobrücke und soll ein Hotel, Büroflächen und Wohnen beherbergen.

COLOGNEO III

Ein drittes Areal befindet sich weiter nördlich, zwischen der Deutz-Mülheimer Straße und der Windmühlenstraße in der Entwicklung. Das COLOGNEO III ist die jüngste und kleinste Quartiersentwicklung der CG GRUPPE im Mülheimer Süden. Hier entstehen weitere Wohnungen und Gewerbeflächen mit Büro und Einzelhandel.

 

Inhalt
Projektdaten und Kennzahlen
Projektdetails
Verkaufsvolumen (GDV): 906.955.000 EUR
Miet-/Verkaufsfläche: 183.700 m²
Parkplätze: 2120
COLOGNEO II Gewerbe
Objektart: Gewerbeobjekt
Fläche: 25.500 m²
Einheiten: 35
Beschreibung: Büro, Einzelhandel, Hotel, Gastro
COLOGNEO II Wohnungen
Objektart: Wohnung
Fläche: 46.100 m²
Einheiten: 600
Beschreibung: Neubau
COLOGNEO III Gewerbe
Objektart: Gewerbeobjekt
Fläche: 2.000 m²
Einheiten: 5
COLOGNEO III Wohnungen
Objektart: Wohnung
Fläche: 20.600 m²
Einheiten: 340
COLOGNEO I Wohnungen
Objektart: Wohnung
Fläche: 33.400 m²
Einheiten: 480
COLOGNEO I Gewerbe
Objektart: Gewerbeobjekt
Fläche: 56.100 m²
Einheiten: 160
Beschreibung: Büro, Einzelhandel, Hotel, Kita, Gastro, Handwerk
(Stand: 05.02.2019)
Bildergalerie
Aktueller Status Vermietung und Verkauf
Aktueller Status
In Planung
Baugrube
Rohbau
Bezugsfertig
Fertiggestellt
Aktueller Stand Vermietung

Die Vermietung beginnt in der Rohbauphase.

Aktueller Stand Vermietung
0%
0 von 1420 Einheiten vermietet
Aktueller Stand Verkauf

Das Objekt wird in verschiedenen Bauabschnitten veräußert. Teilweise schlüsselfertig und vermietet verkauft an eine Kapitalverwaltungsgesellschaft (Versorgungskasse).

Aktueller Stand Verkauf
0%
0 von 1420 Einheiten verkauft
Lagebeschreibung - Mikroumfeld und Makroumfeld

Köln ist mit mehr als einer Million Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und somit die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die heutige Großstadt am Rhein wurde in der römischen Zeit unter dem Namen Oppidum Ubiorum gegründet und als Colonia Claudia Ara Agrippinensium (kurz CCAA) zur Stadt erhoben.

Köln besitzt als Wirtschafts- und Kulturmetropole internationale Bedeutung und gilt als einer der Top-Standorte des weltweiten Kunsthandels. Die Karnevalshochburg ist außerdem Sitz vieler Medienunternehmen und Verbände mit zahlreichen Fernsehsendern und Musikproduzenten. Die Stadt zählt vor allem aufgrund des Kölner Doms, einer über 2000-jährigen Stadtgeschichte, zahlreicher international bedeutender Veranstaltungen sowie ihrem kulturellen Erbe zu den wichtigsten Reisezielen in Europa.

Ihre Bedeutung als großer Verkehrsknotenpunkt zeigt heute der umfangreiche Schienenpersonenfernverkehr sowie der Umschlagbahnhof Eifeltor, der zu den größten Containerumschlagbahnhöfen für den kombinierten Frachtverkehr gehört. Ergänzt wird die Infrastruktur durch vier Binnenhäfen und den internationalen Flughafen.

Makrolage Fläche: 405 km²
Makrolage Einwohner: 1.046.680
Makrolage Bevölkerungsdichte: 2.585 Einwohner je km²
Makrolage Arbeitslosenquote: 8,1 %
Makrolage Kaufkraftindex: 108,5

Der Stadtbezirk Mülheim liegt im Norden Kölns auf der rechten Seite des Rheins. Zum Stadtbezirk gehören neun Stadtteile mit einer Gesamtfläche von rd. 52 Quadratkilometern und ca. 146.000 Einwohnern. Als ehemals (bis 1914) selbständige Stadt entwickelte sich Mülheim bereits im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Standort aufstrebender, großflächiger Industrieunternehmen.

Mikrolage Fläche: 52,20 km²
Mikrolage Einwohner: 145.780
Objektumfeld
Entfernung Innenstadt: 5,0 km
Entfernung Bahnhof: 1,3 km
Entfernung Autobahn: 4,8 km
Entfernung Kindergarten: 0,8 km
Entfernung ÖPNV: 0,6 km
Entfernung Schule: 0,5 km
Kontakt
Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Birgit Schafranitz
birgit.schafranitz@cg-gruppe.de

Kontaktdaten

CG Gruppe AG
Deutz-Mülheimer Straße 129
51063 Köln

Haben Sie noch Fragen?

Rufen Sie uns an: +49 (0)221 29 26 97 - 9620

Vermietung: +49 (0)30 93 62 72 83

Karte
Masterthesis
Masterthesis zur Quartiersentwicklung Köln Mülheim-Süd Ort - Quartier - Haus

Im Mülheimer Süden in der Metropole Köln wollen wir, die CG Gruppe, auf Grundlage eines 2013/14 durchgeführten Werkstattverfahrens ein neues Quartier in mehreren Bauabschnitten entwickeln. Dieses für Köln städtebaulich bedeutsame Projekt nahm Frau Prof. Angela Mensing-de Jong von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden im Sommersemester 2017 zum Anlass, ihre Architekturstudenten im Rahmen der Masterthesis mit der Entwicklung dieses Gebietes zu beauftragen. Wir unterstützten die Studierenden vor Ort durch eine Auftaktveranstaltung, Arbeitsmöglichkeiten auf dem Areal und die kritisch-konstruktive Begleitung des Entwurfsprozesses. Wir freuen uns, die hervorragenden Ergebnisse der Arbeiten hier auf unserer Homepage zu präsentieren.

 

Mehr Infos zur Fakultät Bauingenieurwesen/Architektur an der HTW

 

 
Die Industriebrache in Köln Mülheim-Süd soll zu einem lebendigen Quartier entwickelt werden

 

 

Köln Mülheim-Süd zwischen gestern und morgen

Das Gelände, auf dem einst rund 33.000 Menschen Motoren, Maschinen und Industrieanlagen für den Weltkonzern Klöckner-Humboldt-Deutz fertigten, ist schon heute ein kreativer Hotspot, auf dem 250 Künstler, Musiker und Designer sowie Handwerker arbeiten. Im Rahmen der Projekte „Cologneo I“ und „Cologneo II“ sind neben Räumen für die alteingesessenen Kreativen zukünftig auch Wohnungen für unterschiedlichste Zielgruppen, ein Hostel, Coworking Spaces sowie Flächen für Startup-Unternehmen, Galerien, Designläden und Gastronomie geplant.

Im Rahmen der Bearbeitung der Masterthesis entstanden eigenständige Interpretationen der bereits definierten städtebaulichen Setzungen. Diese wurden zu einem Regelwerk weiterentwickelt, welches als eine Art Gebrauchsanweisung für die Bebauung des Areals dienen und die Einhaltung übergeordneter Ideen garantieren soll. Die städtebauliche Grundlage wurde in kleinen Gruppen erarbeitet. Darauf aufbauend konzentrierten sich die Studierenden anschließend auf einzelne Teilbereiche und planten jeweils ein städtisches Haus an einem selbst gewählten Standort, wobei die Absprache mit Nachbarprojekten ein Teil der Entwurfsarbeit war. Neben Gewerbe- und Büronutzungen in den unteren Geschossen galt es, Wohnungen zu entwerfen, die Antworten auf die spezifischen Bedingungen des Ortes und auf Ansprüche neuer Haushalts- und Lebensformen geben. Besondere Aufmerksamkeit sollte auch den Erdgeschossen und der Atmosphäre der Außenräume (Straße, Platz, Ufer, Hof) gewidmet werden.

 

weiter zu Konzept 1: "Revitalisierung industrieller Vergangenheit" von Eva Spenner

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