Ende des 18. Jahrhunderts wurde im Süden von Köln-­Mülheim in den heute stillgelegten Werken des Weltkonzerns Klöckner-­Humboldt­-Deutz deutsche Industriegeschichte geschrieben. Entlang der Deutz-­Mülheimer Straße und angrenzend an Messe und Hafen – zu beiden Seiten der ICE-­Trasse – entwickelt die CG Gruppe auf drei Grundstücksteilen ein völlig neues, lebendiges Stadtviertel: das COLOGNEO Quartier. Vorgesehen ist eine Mischung aus urbanem Arbeiten und Wohnen, Kultureinrichtungen, Kita, Einzelhandel, Büro, Dienstleistung, Gastronomie, Hotel und Hostel.

COLOGNEO I

Auf dem Gelände COLOGNEO I entstehen über 480 Wohnungen, dazu Büros und Flächen für Start­-up­-Unternehmen, ein Nahversorgungszent­rum und Gastronomie. Die bestehenden Bahnbögen werden für ge­werbliche Zwecke erschlossen, für eine Kita wurde die Villa Charlier mit einem Ergänzungsanbau versehen. Auch Beherbergungsbetriebe ergän­zen die Revitalisierung und Umnutzung des ehemaligen Industrieareals. Es ist ein Hostel mit Gastronomie in einem Denkmal vorgesehen sowie ein Hotel und Büros in Neubauten im nördlichen Teil. An die historischen Waggonhallen schließt sich ein Parkhaus an. Grüne Dächer sowie eigene Photovoltaik- und Geothermie-­Anlagen erfüllen hohe ökologische An­sprüche. 

COLOGNEO II

Auf dem COLOGNEO ­II ­Grundstück ist eine Neubebauung mit insgesamt vier Baukörpern geplant. Ein Hochhaus mit bis zu 28 Geschossen entsteht als Landmarke an der Zoobrücke und soll ein Hotel und Wohnungen be­herbergen. In den drei weiteren Gebäuden mit großzügigen Innenhöfen sind neben Wohnungen Büroflächen vorgesehen sowie Einzelhandel und Gastronomie im Erdgeschoss entlang der Planstraße.

COLOGNEO III

Das Areal COLOGNEO III befindet sich weiter nördlich, zwischen der Deutz-­Mülheimer Straße und der Windmühlenstraße, in der Entwicklung. Gerade das ehemalige Windmühlenareal markiert ein anderes histori­sches Highlight der Gegend – dort stand die Mülheimer Windmühle, die bereits seit dem 16. Jahrhundert in mehreren historischen Berichten und lokalen Legenden erwähnt wurde. Es ist die jüngste und kleinste Quartiersentwicklung der CG GRUPPE im Mülheimer Süden. Hier ent­stehen Wohnungen und Gewerbeflächen.

Inhalt
Projektdaten und Kennzahlen
Projektdetails
Verkaufsvolumen (GDV): 850.000.000 EUR
Miet-/Verkaufsfläche: 186.000 m²
Parkplätze: 2050
COLOGNEO I Gewerbe
Objektart: Gewerbeobjekt
Fläche: 33.400 m²
Einheiten: 160
Beschreibung: Büro, Einzelhandel, Hotel, Kita, Gastro, Handwerk
COLOGNEO II Gewerbe
Objektart: Gewerbeobjekt
Fläche: 31.900 m²
Einheiten: 35
Beschreibung: Büro, Einzelhandel, Hotel, Gastro
COLOGNEO III Gewerbe
Objektart: Gewerbeobjekt
Fläche: 6.900 m²
Einheiten: 5
Beschreibung: Gewerbe und Boardinghaus
COLOGNEO II Wohnungen
Objektart: Wohnung
Fläche: 41.700 m²
Einheiten: 620
Beschreibung: Neubau
COLOGNEO III Wohnungen
Objektart: Wohnung
Fläche: 16.700 m²
Einheiten: 340
COLOGNEO I Wohnungen
Objektart: Wohnung
Fläche: 56.000 m²
Einheiten: 480
(Stand: 07.10.2019)
Bildergalerie
Aktueller Status Vermietung und Verkauf
Aktueller Status
In Planung
Baugrube
Rohbau
Bezugsfertig
Fertiggestellt
Aktueller Stand Vermietung

Die Vermietung beginnt in der Rohbauphase.

Aktueller Stand Vermietung
0%
0 von 1450 Einheiten vermietet
Aktueller Stand Verkauf

Das Objekt wird in verschiedenen Bauabschnitten veräußert. Teilweise schlüsselfertig und vermietet verkauft an eine Kapitalverwaltungsgesellschaft (Versorgungskasse).

Aktueller Stand Verkauf
0%
0 von 1420 Einheiten verkauft
Lagebeschreibung - Mikroumfeld und Makroumfeld

Köln ist mit mehr als einer Million Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und somit die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die heutige Großstadt am Rhein wurde in der römischen Zeit unter dem Namen Oppidum Ubiorum gegründet und als Colonia Claudia Ara Agrippinensium (kurz CCAA) zur Stadt erhoben.

Köln besitzt als Wirtschafts- und Kulturmetropole internationale Bedeutung und gilt als einer der Top-Standorte des weltweiten Kunsthandels. Die Karnevalshochburg ist außerdem Sitz vieler Medienunternehmen und Verbände mit zahlreichen Fernsehsendern und Musikproduzenten. Die Stadt zählt vor allem aufgrund des Kölner Doms, einer über 2000-jährigen Stadtgeschichte, zahlreicher international bedeutender Veranstaltungen sowie ihrem kulturellen Erbe zu den wichtigsten Reisezielen in Europa.

Ihre Bedeutung als großer Verkehrsknotenpunkt zeigt heute der umfangreiche Schienenpersonenfernverkehr sowie der Umschlagbahnhof Eifeltor, der zu den größten Containerumschlagbahnhöfen für den kombinierten Frachtverkehr gehört. Ergänzt wird die Infrastruktur durch vier Binnenhäfen und den internationalen Flughafen.

Makrolage Fläche: 405 km²
Makrolage Einwohner: 1.046.680
Makrolage Bevölkerungsdichte: 2.585 Einwohner je km²
Makrolage Arbeitslosenquote: 8,1 %
Makrolage Kaufkraftindex: 108,5

Der Stadtbezirk Mülheim liegt im Norden Kölns auf der rechten Seite des Rheins. Zum Stadtbezirk gehören neun Stadtteile mit einer Gesamtfläche von rd. 52 Quadratkilometern und ca. 146.000 Einwohnern. Als ehemals (bis 1914) selbständige Stadt entwickelte sich Mülheim bereits im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Standort aufstrebender, großflächiger Industrieunternehmen.

Mikrolage Fläche: 52,20 km²
Mikrolage Einwohner: 145.780
Objektumfeld
Entfernung Innenstadt: 5,0 km
Entfernung Bahnhof: 1,3 km
Entfernung Autobahn: 4,8 km
Entfernung Kindergarten: 0,8 km
Entfernung ÖPNV: 0,6 km
Entfernung Schule: 0,5 km
Kontakt
Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Birgit Schafranitz
birgit.schafranitz@cg-gruppe.de

Kontaktdaten

CG Gruppe AG
Deutz-Mülheimer Straße 129
51063 Köln

Haben Sie noch Fragen?

Rufen Sie uns an: +49 (0)221 29 26 97 - 9620

Vermietung: +49 (0)30 93 62 72 83

Karte
Masterthesis
Masterthesis zur Quartiersentwicklung Köln Mülheim-Süd Ort - Quartier - Haus

Im Mülheimer Süden in der Metropole Köln wollen wir, die CG Gruppe, auf Grundlage eines 2013/14 durchgeführten Werkstattverfahrens ein neues Quartier in mehreren Bauabschnitten entwickeln. Dieses für Köln städtebaulich bedeutsame Projekt nahm Frau Prof. Angela Mensing-de Jong von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden im Sommersemester 2017 zum Anlass, ihre Architekturstudenten im Rahmen der Masterthesis mit der Entwicklung dieses Gebietes zu beauftragen. Wir unterstützten die Studierenden vor Ort durch eine Auftaktveranstaltung, Arbeitsmöglichkeiten auf dem Areal und die kritisch-konstruktive Begleitung des Entwurfsprozesses. Wir freuen uns, die hervorragenden Ergebnisse der Arbeiten hier auf unserer Homepage zu präsentieren.

 

Mehr Infos zur Fakultät Bauingenieurwesen/Architektur an der HTW

 

 
Die Industriebrache in Köln Mülheim-Süd soll zu einem lebendigen Quartier entwickelt werden

 

 

Köln Mülheim-Süd zwischen gestern und morgen

Das Gelände, auf dem einst rund 33.000 Menschen Motoren, Maschinen und Industrieanlagen für den Weltkonzern Klöckner-Humboldt-Deutz fertigten, ist schon heute ein kreativer Hotspot, auf dem 250 Künstler, Musiker und Designer sowie Handwerker arbeiten. Im Rahmen der Projekte „Cologneo I“ und „Cologneo II“ sind neben Räumen für die alteingesessenen Kreativen zukünftig auch Wohnungen für unterschiedlichste Zielgruppen, ein Hostel, Coworking Spaces sowie Flächen für Startup-Unternehmen, Galerien, Designläden und Gastronomie geplant.

Im Rahmen der Bearbeitung der Masterthesis entstanden eigenständige Interpretationen der bereits definierten städtebaulichen Setzungen. Diese wurden zu einem Regelwerk weiterentwickelt, welches als eine Art Gebrauchsanweisung für die Bebauung des Areals dienen und die Einhaltung übergeordneter Ideen garantieren soll. Die städtebauliche Grundlage wurde in kleinen Gruppen erarbeitet. Darauf aufbauend konzentrierten sich die Studierenden anschließend auf einzelne Teilbereiche und planten jeweils ein städtisches Haus an einem selbst gewählten Standort, wobei die Absprache mit Nachbarprojekten ein Teil der Entwurfsarbeit war. Neben Gewerbe- und Büronutzungen in den unteren Geschossen galt es, Wohnungen zu entwerfen, die Antworten auf die spezifischen Bedingungen des Ortes und auf Ansprüche neuer Haushalts- und Lebensformen geben. Besondere Aufmerksamkeit sollte auch den Erdgeschossen und der Atmosphäre der Außenräume (Straße, Platz, Ufer, Hof) gewidmet werden.

 

weiter zu Konzept 1: "Revitalisierung industrieller Vergangenheit" von Eva Spenner

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