Press Release | 24.02.16
  • IW Köln-Untersuchung: Hoher Neubaubedarf in deutschen Städten
  • Keine Immobilienblase in Sicht

BERLIN, 25.02.2016 – Die Wohnungswirtschaft in Deutschland hat nach wie vor Nachholbedarf bei Innovationen. Um dem signifikant gestiegenen Baubedarf nachzukommen, hilft mehr Geld alleine nicht. Vor allem sind mehr Flächen und eine bessere Auslastung vorhandener Flächen in Ballungszentren nötig. Dazu sind innovative Lösungen von der Bau- und Immobilienwirtschaft gefragt. „In vielen Städten Deutschlands hinkt der Neubau dem Bedarf deutlich hinterher. Um den Neubau anzukurbeln ist eine Entbürokratisierung erforderlich und die Baukosten dürfen nicht weiter steigen“, so Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe AG. „Darüber hinaus kommt es aber darauf an, den steigenden Wohnraumbedarf mit wegweisenden Innovationen aufzufangen. Es müssen neue Wohnraumkonzepte entwickelt werden“, forderte Gröner auf der Jahresauftakt-Veranstaltung der CG Gruppe AG im XBerg Tower (ehemaliges Postscheckamt am Halleschen Ufer) in Berlin vor rund 180 prominenten Gästen aus der Immobilienwirtschaft. Prof. Dr. Michael Voigtländer vom Deutschen Institut der Wirtschaft IW Köln präsentierte auf der Veranstaltung neue Zahlen zum Wohnraumbedarf und der demografischen Entwicklung.

„Fast alle Branchen reagieren auf veränderte Kundenbedürfnisse. Das gilt bislang nicht für die Immobilienbranche. Das möchten wir ändern“, so Gröner. „Mit neuen Wohnformen und mit der Umnutzung leerstehender Bürogebäude reagieren wir auf den hohen Nachfragedruck.“ Eine Antwort darauf: das Vertical Village. „Wir richten uns dabei nach den Bedürfnissen von modernen Arbeitnehmern, die Flexibilität bei der Mietdauer benötigen“, ergänzt Gröner. Die Mietwohnungen haben eine Wohnfläche von rund 45 bis 65 Quadratmeter sowie Gemeinschaftsräume mit hochwertiger Ausstattung und Nutzungsmöglichkeiten. Es wird Fitnessbereiche geben, Co-Working Bereiche aber auch Geschäfte, etwa für trendige Lebensmittel, außerdem Gastronomie und Sky-Lounges.

Auch für Familien entwickelt die CG Gruppe AG bezahlbare neue Wohnraumkonzepte. Ein Beispiel dafür ist das fast fertiggestellte Carré Charlotte, in Berlin Charlottenburg. Auf 88 Quadratmetern entstehen 4-Zimmerwohnungen mit optimaler Raumausnutzung und unter Einsatz von smarten Technologien. „Das ist eine weitere Antwort auf den Wohnraummangel. Die Mietpreisbremse wird nicht zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum schaffen. Es müssen Innovationen und Ideen entwickelt werden, die den Bedürfnissen der Bürger entsprechen“, so Gröner. Die CG Gruppe AG ist auch bei dem Einsatz neuer Technologien Vorreiter in der Branche. So ermöglichen in den Wohnungen eingesetzte Touch Panels eine Überwachung und Kontrolle des Energieverbrauchs und die Steuerung einzelner Räume, jederzeit und von überall. „Touch Panels sind längst Standard in Wohnungen der CG Gruppe“, so der Vorstand, Jürgen Kutz. „Darüber hinaus ist der digitale Vermietungsprozess vorbereitet und wird in Kürze zum Einsatz kommen.“

Wohneigentum günstiger als Mieten

Die Gefahr einer spekulativen Blase auf dem deutschen Immobilienmarkt besteht Prof. Dr. Voigtländer vom Kölner IW zufolge derzeit nicht. Die Kreditbestände für Wohnungskäufe seien in Deutschland deutlich weniger stark als in der übrigen Eurozone, insbesondere Spanien und Irland, gestiegen. Mit durchschnittlichen Wohnnutzerkosten von aktuell 4,6 Euro pro Quadratmeter für Selbstnutzer und 6,8 Euro pro Quadratmeter für Mieter sei Wohneigentum, trotz der über die letzten fünf Jahre kontinuierlich gestiegenen Wohnungspreise die günstigere Alternative in Deutschland.

Ein Ende des Preisanstiegs sei allerdings nicht absehbar. Demografische Prognosen, die bisher von einem Bevölkerungsrückgang in Deutschland ausgegangen sind, müssen dem IW-Köln zufolge revidiert werden. So würden im Jahr 2020 in Deutschland schätzungsweise mehr als 83 Millionen Menschen leben, wahrscheinlich sogar noch mehr. Während sich daraus für Berlin der Neubaubedarf von 20.000 Wohnungen im Jahr bis 2020 ergebe, seien im Jahr 2014 lediglich rund 8.700 neue Wohnungen fertiggestellt worden. Auch in den anderen Städten Deutschlands ergibt sich ein sehr hoher Neubaubedarf. In Köln und in Frankfurt am Main sind es 6.200 Wohnungen jährlich. Fertiggestellt wurden 2014 in Köln 3.824 Wohnungen und in Frankfurt 4.418 Wohnungen.

Zum Unternehmen:

Die CG Gruppe Aktiengesellschaft ist ein Immobilien-Projektentwickler mit eigener Baukompetenz. Das deutschlandweit agierende Unternehmen gestaltet seit über 20 Jahren die Entwicklung, bauliche Umsetzung und Vermarktung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit konzentrieren sich auf ausgesuchte Lagen in Berlin, Leipzig und Dresden sowie Frankfurt/Main, Köln und Düsseldorf. Mehr als 250 Mitarbeiter sorgen bei Akquisition, Projektierung und Bauausführung für hohe Qualität und Zukunftsfähigkeit der Immobilienprodukte. Kerngeschäft ist der Mietwohnungsbau für institutionelle Investoren. In diesem Segment ist die CG Gruppe AG in Deutschland marktführend. Aktuell befinden sich Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 380 Mio. € in der Ausführung. Weitere 500 Mio. € sind vertraglich fixiert und 1,8 Mrd. € in Vorbereitung.

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Unternehmen: www.cg-gruppe.de